Dachstein Salzkammergut

Telegen: von Bad Goisern in die Welt

Evangelische Kirche Bad Goisern

Bei unserer traditionellen Großfamilienweihnacht am 25. Dezember waren Hirtenspiele früher groß in Mode. Es gibt ein Foto, wo ich mit der tags zuvor vom Christkind erhaltenen Jetskihose vorm Weihnachtsbaum stehe und die Maria gebe. Mein Cousin Hermann hat als Josef zumindest einen Loden-Wetterfleck an und machte dem Salzkammergut (die Feier fand in Gmunden statt) damit ein bisserl Ehre. Die Frage, warum das arme Jesuskind in einem erbärmlichen Stall zur Welt kommen musste, ging naturgemäß völlig unter.

Dafür wird sie heuer von zwei Engeln in der evangelischen Kirche in Bad Goisern gestellt. Die Antwort führt direkt hinein in die Weihnachtsbotschaft und wird im deutschsprachigen Raum weithin zu erleben sein. Die heurige Christvesper wurde bereits vor ein paar Tagen dort aufgenommen und wird am 24. Dezember um 19 Uhr auf ORF2 und um 22.30 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

Die evangelische Kirche wurde in den Jahren 1813 bis 1816 erbaut, durfte aber von außen – aufgrund gesetzlicher Regelungen – als Kirche nicht sichtbar sein. Deshalb kam der Kirchturm erst 1857 dazu. Sie ist – wie viele evangelische Kirchen – angenehm schlicht und zeigt, wie der Wertstoff der Region – Holz – hier auch als wirklicher Werkstoff eingesetzt worden ist. Besonderes Highlight sind die abstrakt-bunten Kirchenfenster.

Weihnachten anno 1974

Weihnachten anno 1974 – Maria mit der Jethose …

 

 

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