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Zum Wachküssen: Lauffen

Lauffen - bei Bad Ischl

Es gibt Orte, die möchte man einfach wachküssen. So einer ist Lauffen. Immer wieder habe ich diese grotesk anmutende Ansammlung von Häusern an der Traun über der die Wallfahrtskirche Maria im Schatten wachsam trohnt, fotografiert. Und da und dort nachgelesen. Die Bandbreite war groß und hat meine Neugierde noch mehr geweckt: vom original „Weißen Rössl“, das Oskar Blumenthal unsterblich machte, aber schließlich am Wolfgangsee weltberühmt wurde, bis zu den Dreharbeiten von Kurt Palms „Bad Fucking“. Lauffen, da war ich mir sicher, ist ein geschichtsträchtiger Ort!

Nun ist – dank der Initiative der herzerfrischenden Wolfgangseer Wanderdamen und Salzkammergut Guides – eine erste richtige Annährung gelungen. Ich bin beglückt. Nach einer betörenden Kuchenschlacht im Pfarrstüberl ging es zur Enthüllung einer Gedenktafel des Bad Ischler Heimatvereines für das „Weiße Rössl“ am gegenüberliegenden Wirtshaus Wes’n. Das Original steht nicht mehr, wie es aussah, ist aber der Tafel hervorragend zu entnehmen. Nicht unerwähnt darf hier Alexander Savel, der Herausgeber des Traunspiegels bleiben. Ein Lauffener Unikat und eine überaus reiche Quelle an historischen Details und Material. Davon konnte man sich auch bei seinem kurzen Überblick über die Villa Blumenthal – dem Endziel der gemeinsamen Wanderung – überzeugen. Davor ließ Salzkammergut Guide Luzia Gamsjäger in ihrer interessanten Führung entlang der Salzfertigerhäuser aus den Lauffener Ruinen Leben entstehen.

Der Besuch in der Villa Blumenthal, die im Besitz von Peter Janisch steht, war ein würdiger Abschluss dieses feinen Nachmittages. Dass Miriam Portmann, die Starsopranistin des Lehar Festivals, am Balkon noch „Im weißen Rössl“ sang, ist absolut filmreif gewesen!

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